EMS-Training

EMS steht für Elektro-Muskel-Stimulation
EMS-Training

Hierbei werden alle großen Muskelgruppen wie Rücken, Bauch, Brust, Arme, Po und Beine gleichzeitig aktiviert.

Die seit Mitte der 1990er Jahre entwickelte Trainingsmethode macht ein effektives Ganzkörpertraining mit einem minimalen Zeitaufwand von 20 Minuten pro Trainingseinheit möglich.

Was ist das Besondere an der Methode?

Wie läuft so eine Trainingseinheit ab?

EMS-Training

Das Besondere an dieser Trainingsmethode ist, das es außer eventuellem Muskelkater keine negativen Begleiterscheinungen gibt. Selbst tief liegende Muskelschichten werden ohne Belastungen der Gelenke trainiert und das Herz-Kreislauf-System wird geschont. Dieser Aspekt macht EMS-Training gerade für Gesundheitssport orientierte und auch ältere Menschen mit bereits bestehenden Bewegungseinschränkungen oder Verschleißerscheinungen interessant.

Da hier nahezu 100 % der Muskulatur aktiviert werden, sind auch Trainingsziele wie Muskelaufbau, Steigerung der Maximalkraft oder allgemeine Körperformung und Bindegewebsstraffung in kürzerer Zeit, als bei normalen Trainingsmethoden möglich.

EMS verbessert die Körperstabilität, lindert Inkontinenzbeschwerden nach Schwangerschaft und senkt das Erkrankungsrisiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen, da die Muskulatur Insulin besser verwerten kann und verbessert so insgesamt die Stoffwechselaktivität.

Zusätzlich zur normalen Muskelkontraktion gelangen elektrische Impulse durch die Hautporen zu den Nervenbahnen, die der Muskulatur das Signal zur Muskelkontraktion geben. Das innovative daran ist, das selbst Muskelanteile angesprochen werden die willentlich nicht aktiviert werden können. Aufgrund dessen ist EMS gerade bei Rückenbeschwerden eine erfolgversprechende Trainingsmethode, da hier die oft zu schwache tief liegende Muskulatur besonders effektiv trainiert wird.

Je nach Trainingsziel werden 1 bis 3 Trainingseinheiten pro Woche empfohlen. Zwischen den Trainnigseinheiten sollten aber 48 bis 72 Stunden Zeitabstand zur Regeneration der beanspruchten Muskulatur liegen. Moderater Ausdauersport kann jedoch zusätzlich zum EMS-Training täglich gemacht werden. Dies beschleunigt nicht nur die Regenerationsphase, auch ist dies für jeden sinnvoll, der Gewicht verlieren möchte. Dass die Regenerationsphase besonders wichtig beim EMS-Training ist, hat 2006 eine Studie an der Deutschen Sporthochschule Köln gezeigt. Hierbei wurden zum Teil 18 mal höhere Kreatinkinasewerte als bei konventionellen Trainingsmethoden erreicht (Kreatinkinase ist ein Enzym, welches im Blut nachgewiesen werden kann und als objektiver Parameter der Trainingsintensität herangezogen wurde. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter News).

Mit EMS-Training erreichen Sie in Verbindung mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung Ihre Ziele innerhalb kürzester Zeit. Ob junger ambitionierter Sportler oder gesundheitsbewusster Rentner, egal ob Mann oder Frau, EMS-Training ist die ideale Trainingsmethode für alle die wenig Zeit zur Verfügung haben. Sparen Sie sich stundenlanges Training an Krafttrainingsgeräten im Fitnessstudio und erreichen Sie Ihre Ziele mit EMS und Ihrem persönlichen Trainer schneller und effektiver als je zuvor

FAQ & Informationen

Was kostet das EMS-Training ?

Preise für das EMS-Training sind abhängig von der Vertragslaufzeit. Sie wollen sich nicht langfristig festlegen? Auch hierfür gibt es eine Lösung. Sie erhalten eine 10 er Karte schon für 29,90 € pro Einheit. Egal ob Mitgliedschaft oder 10 / 20 / 50 er Karte, das Training auf der Power Plate ist inklusive. Vereinbaren Sie doch einen Termin für ein kostenloses Probetraining und Sie werden ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen beraten. Nutzen Sie unser Eröffnungsangebot noch bis zum 01.05.2013 und sichern Sie sich einen Rabatt von bis zu 10 %.

Darf jeder EMS-Training machen?

Im Prinzip kann jeder EMS-Training machen ganz ohne Altersbeschränkung. Sollten Sie jedoch einen Herzschrittmacher haben, an Tuberkulose erkrankt, Schwanger sein oder unter Hämophilie (Blutungsneigung) leiden, würden wir Ihnen eine andere Trainingsmethode empfehlen. Auch wenn Sie einen akuten Infekt haben, sollten Sie pausieren und kein Training machen. Sollten Sie unter einer der folgenden Erkrankungen leiden, empfehlen wir vorher den Arzt zu konsultieren, ob ein EMS-Training möglich ist:

  • medikamentös nicht eingestellter Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus Typ I und II
  • schwere neurologische Erkrankungen (Morbus Parkinson, Multiples Sklerose, Epilepsie)
  • künstliche Gelenke / Metallimplantate
  • Tumore (bei akuter Therapie ist kein Training möglich)
  • progressive Muskeldystrophy
  • akute Neuralgien
  • offene Hautverletzungen oder Ekzeme
  • Sonnenbrand / Verbrennungen
  • Lymphödeme
  • Thrombose

Bei den aufgelisteten Erkrankungen liegen derzeit noch keine Langzeitstudien zur Ganzkörper-Elektromuskelstimulation vor und müssen daher hier genannt werden. Die Praxiserfahrung zeigt jedoch, das EMS einen sehr positiven Einfluss auf Bluthochdruck oder auch Diabetes mellitus hat. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Sie EMS-Training machen dürfen kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an.

Wenn ich mir einfach die Trainingsweste anziehe, muss ich nichts mehr tun und der Erfolg kommt von ganz allein?

Ganz im Gegenteil. Abhängig vom Trainingsziel werden Sie von einem persönlichen Trainer angeleitet. Durch verschiedene Übungen werden genau die Körperbereiche trainiert, die Sie verbessern wollen. Die elektrischen Impulse verstärken lediglich die Muskelkontraktion und holen das Optimum bei jeder Übung für Ihren Körper und Ihre Muskulatur heraus.

Gibt es eine Altersbeschränkung für das EMS-Training?

Eine Alterbeschränkung gibt es nicht. Vom energiegeladenen Teenager bis zum rüstigen Rentner macht EMS-Training in jedem Alter Spaß. Jedoch sollten unter 18-jährige die Einverständniserklärung der Eltern mitbringen. Das wichtigste bei noch nicht volljährigen, ist der richtige Sitz der Trainingsweste. Sollte eine gezielte Aktvierung verschiedener Muskelbereiche nicht möglich sein, kann kein Ganzkörpertraining durchgeführt werden.

Wie oft sollte man trainieren?

Die Antwort auf diese Frage hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Je nach Trainingsziel kann unter Umständen ein Training von 20 Minuten einmal pro Woche ausreichend sein. Gerade bei muskulär bedingten Rückenbeschwerden genügt ein geringer Zeitaufwand für erste Trainingserfolge. Wenn Sie Muskulatur aufbauen oder Bindegewebe festigen wollen, können zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche sinnvoll sein. Die empfohlene Anzahl der Trainingseinheiten richtet sich auch nach Ihrem Aktivitätsniveau. Machen Sie z.B. neben dem EMS-Training noch konventionelles Gerätetraining reicht eine Trainingseinheit für einen effektiven Muskelaufbau aus. Unsere Trainer beraten Sie hier gern im persönlichen Gespräch.

Kann ich mit EMS-Training abnehmen?

Zweifelsohne JA! Ein effektiver Muskelaufbau mit wenig Zeitaufwand erhöht den Energiebedarf des Körpers. Ganz im Sinne von mehr Muskeln verbrennen mehr Fett kann EMS-Training das Abnehmen unterstützen. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und regelmäßigen Ausdauersport purzeln die Pfunde natürlich noch schneller. Bevor Sie aber die Pfunde verlieren, spüren Sie erste Erfolge beim Körperumfang, wenn zum Beispiel der Gürtel etwas enger geschnallt werden kann. Die liegt daran, das der Muskeltonus (die Muskelspannung) verbessert wird und Sie insgesamt das Gefühl neuer Stärke und Kraft haben.

Kann man mit EMS-Training auch die Ausdauer verbessern?

Die Studienlage hierzu ist recht unklar. Über die Verbesserung der Körperstabilität kann zum Beispiel der Armschwung beim Laufen effektiver genutzt werden. Die Lauftechnik wird also verbessert und man benötigt weniger Krafteinsatz, das Laufen wird ökonomischer. Eine Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit durch Ausdauertraining in Kombination mit EMS ist derzeit nicht bewiesen. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln hat gezeigt das Ausdauerbelastungen mit EMS nicht so lange durchgehalten werden. Wer also das Abnehmen beschleunigen möchte, sollte EMS und Ausdauertraining machen, jedoch beides gleichzeitig zu machen bringt nicht den gewünschten Effekt.

Ich habe noch Muskelkater und möchte aber trotzdem trainieren! Geht das?

Diagramm: Prinzip der Superkompensation Das Prinzip der Superkompensation

Muskelkater ist immer ein Zeichen für eine noch vorhandene Schädigung der Muskulatur. Jedes Training folgt dem Prinzip der Superkompensation. Durch einen Trainingsreiz, wie dem EMS-Training, sinkt zunächst die körperliche Leistungsfähigkeit. Erst in der darauf folgenden Regenerationsphase passt sich der Körper auf die Belastung an und steigt über das Ausgangsniveau hinaus. Hier ist der Ideale Zeitpunkt für eine erneute Trainingseinheit. Wird kein erneuter Trainingsreiz gesetzt, fällt die Leistungsfähigkeit auf das Ausgangsniveau ab. Wenn also der richtige Zeitpunkt für ein erneutes Training verpasst wird, stellen sich langfristig keine Trainingseffekte ein. Wird aber der erneute Trainingsreiz zu früh gesetzt, mindert sich die Leistungsfähigkeit und Muskulatur kann zum Beispiel nicht effektiv aufgebaut werden. Daher wird empfohlen zwischen den Trainingseinheiten mindestens 48 bis 72 Stunden zu pausieren. Moderater Ausdauersport kann aber dennoch gemacht werden. Sollte also Muskelkater noch spürbar sein, sollten Sie besser etwas Ausdauersport betreiben und Ihren EMS-Trainingstermin verschieben. Es gibt hier auch bestimmte Ausnahmen, die Ihnen unsere Trainer gerne in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Diagramm: Sinkende Leistungsfähigkeit durch zu früh gesetzte Trainingsreize / zu häufiges Trainingn Sinkende Leistungsfähigkeit durch zu früh gesetzte Trainingsreize / zu häufiges Training

Wie lange dauert es, bis erste Trainingseffekte Spürbar sind?

Auch das ist abhängig vom Trainingsziel. Kunden mit muskulär bedingten Rückenbeschwerden können Linderungseffekte durch aus bereits nach der ersten Trainingseinheit spüren. Nach ca. sechs bis acht Trainingseinheiten berichten viele Kunden von einer spürbar besseren Körperstabilität. Muskelaufbau und Abnehmeffekte hängen von vielen weiteren Faktoren ab und benötigen in der Regel etwas mehr Zeit. Das ist individuell aber auch sehr unterschiedlich, so dass Zeitangaben hier schwer zu machen sind.d.d.

Sollte man vor dem Trainingsbeginn ein Warm-Up Programm machen?

EMS-Training ist Sport und zu jedem Sportprogramm gehört ein Warm-Up. Da aber das EMS-Training besonders gelenkschonend ist und passive Strukturen, wie Sehnen, Bänder und Knorpel nicht belastet werden, kann auf ein Aufwärmprogramm verzichtet werden. Dies ist zeitsparend und die Muskulatur wird dennoch effektiv trainiert ohne schädigende Nebeneffekte.

Zahlt / Bezuschusst die Krankenkasse das EMS-Training?

Da das EMS-Training von einem Personal Trainer durchgeführt wird und nicht in Gruppen von mindestens sechs Personen, ist eine Bezuschussung oder Bezahlung durch die Krankenkasse derzeit nicht möglich.

Benötigen Sie Unterstützung?
Telefon 02202 - 927 77 41 oder E-Mail info@active-body-gl.de

Wir freuen uns auf Sie! Termin vereinbaren